Vielfalt der Honigsorten

In unserer Region werden verschiedene Honigsorten geerntet, die eine Vielfalt von Geschmackserlebnissen bieten:

Frühjahrsblütenhonig wird nach der Blüte von Ahorn, Obstarten, Löwenzahn und anderen Frühblühern geerntet. 
Sommertrachthonig entsteht aus dem Nektar der Sommerblüher wie Brombeere und Linde, manchmal auch mit einem Anteil von Blatthonig.
Sortenhonige wie Raps-, Akazien- oder Edelkastanienhonig müssen überwiegend von einer Pflanzenart stammen. Dafür müssen die Bienenvölker zu entsprechenden Wanderplätzen gebracht werden.

Je nach Sorte kristallisiert der Honig unterschiedlich schnell. Rapshonig kristallisiert schon nach einigen Tagen, Akazienhonig erst nach vielen Monaten. Die anderen Sorten liegen irgendwo dazwischen. Kristallisierter Honig wird wieder flüssig, wenn man ihn im Wasserbad erwärmt. Dabei sollten 40 °C nicht überschritten werden, da sonst die wertvollen Enzyme im Honig zerstört werden. Deshalb vermeiden wir Imker unnötiges Erwärmen. Während dem Festwerden rühren wir den Honig täglich. Dadurch erreichen wir eine feinkörnige Kristallbildung - der Honig wird cremig und bleibt streichfähig. 

Regionaler Honig

Die mehr als 500 Bienenvölker unserer Imker sind in der Region in und um Speyer herum verteilt. Im Umkreis der Bienenstände sind unsere Bienen unermüdlich unterwegs, um Nektar und Pollen zu sammeln. Dabei übertragen sie den Blütenstaub von einer Blüte zur anderen und sorgen für reichen Fruchtansatz bei unseren Obstarten und für die Frucht- und Samenbildung bei vielen Wildpflanzen. 

Regionaler Honig ist also einerseits ein wertvolles Lebensmittel aus der Natur und andererseits eine Möglichkeit, die Bienenhaltung am Ort zu unterstützen. Wenn Sie Ihren Honig beim Imker in Ihrer Nähe kaufen, tun sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.